Gestrichene Papiere oder Kartons als Bedruckstoff:

Papierveredlung durch Auftragen einer pigmentierten Streichdispersion, dem sogenannten Strich. Papiere und Kartons werden gestrichen, um eine gleichmäßig geschlossene, sehr gut zu bedruckende Oberfläche zu erhalten. Der Bedruckstoff kann ein- oder beidseitig, matt oder glänzend, weiß oder farbig gestrichen werden. Die Qualitäten unterscheiden sich in der Zusammensetzung der Streichdispersion, der Menge des Strichauftrages und der Streichtechnik. Eine Normung der Qualitäten und einheitliche Angaben bestehen dazu weitgehend nicht.
In der einfachsten Streichtechnik wird in einem Streichaggregat der Papiermaschinen (Leimpresse) gestrichen. In der Regel werden jedoch separate Streichmaschinen eingesetzt. Je nach Qualität des Produktes erfolgt zuerst ein Vorstrich und danach der Deckstrich („Top-Strich“). Das gestrichene Papier wird zur Erzielung eines guten Glanzes mehr oder weniger stark satiniert. Gussgestrichene Bedruckstoffe werden jedoch nie satiniert.

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